
Mit 44 Personen aus der St. Birgitta- und der Thomasgemeinde besuchten wir am 3. Juli 2010 die Hafencity in Hamburg. Die Führung begann an einem Modell, das die Ausmaße des geplanten Projektes „Hafencity“ sichtbar machte.

Der folgende Spaziergang durch den kleinen bereits fertig gestellten Stadtteil überraschte mit Gebäuden und Anlagen, die unterschiedlich und kreativ gestaltet wurden und immer wieder wechselnden Durchblicken auf die Türme der Innenstadt.

19 Kirchen Hamburgs sind Trägerinnen des Ökumenischen Zentrums „Brücke“ in der Hafencity. Warum eine weitere Kirche bauen in diesem Stadtteil, wenn etliche große Kirchen der Hamburger Innerstadt zu Fuß zu erreichen sind? Und dennoch will Kirche in der Hafencity auf besondere Weise präsent sein. Davon erzählte uns Patorin Antje Heider-Rottwilm in der bereits provisorisch aufgestellten kleinen Kapelle der „Brücke“. Sie gehört dem Kommunität „Laurentiuskonvent“ an, der mit vier Mitgliedern vor Ort in einem Wohnprojekt leben wird und bereits jetzt dort arbeitet und regelmäßige Gebete und ökumenische Veranstaltungen gestaltet.
Die dritte Station unseres Ausfluges war ein Besuch bei der syrisch orthodoxen Gemeinde St. Maria und St. Shmuni in Hamburg Simstorf.

Zur Gemeinde gehören gut 50 Familien, die ihre Wurzeln in der Ost- Türkei haben. Mit eigenen Händen bauen sie auf einer Lagerhalle eine große Kirche im Stil ihrer Heimat. Wir waren überwältigt von der großen Herzlichkeit und Gastfreundschaft, mit der wir empfangen und köstlich bewirtet wurden. Und eines ist klar; Wenn die Kirche einmal fertig gestellt ist, möchten wir einen weiteren Besuch in der lebendigen Gemeinde machen.

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